Aber nur dieses eine Mal

Tobias Prempers neues Buch “Aber nur dieses eine Mal” ist ab März 2020 im Handel erhältlich!
Steidl Verlag, 2020 / Aufzeichnungen / 288 Seiten / Fester Einband / Leineneinband / Lesebändchen / 12.6 x 20.8 cm / Deutsch / ISBN 978-3-95829-716-6 / € 18,00
Weitere Infos hier!

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Lesungen 2020:

11.3.2020 L3 Lange Leipziger Lesenacht (während der Buchmesse Leipzig), Moritzbastei, Kurt-Masur-Platz 1, 04109 Leipzig (Beginn ab 19 Uhr)
FÄLLT AUS!!!

7.5.2020 kestnergesellschaft, Goseriede 11, 30159 Hannover, Beginn: 18:30 Uhr, Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, Buch-Premiere Hannover; Lesung und Gespräch mit Tobias Premper und dem Kulturjournalisten Michael Stoeber.
LESUNG FINDET ONLINE STATT!!! Hier!

9.5. Kanzlei Café, Kanzleistraße 6, 29221 Celle, Beginn: 16 Uhr, Lesung und Gespräch mit Tobias Premper und Pütten Klatt
FÄLLT AUS!!! (Wird nachgeholt. Neuer Termin folgt.)

11.6. Disko-Buchhandlung, Florastr. 37, 13187 Berlin-Pankow, Beginn: 19:30 Uhr, Lesung und Gespräch mit Tobias Premper und Dirk Gieselmann (Schriftsteller), mehr Infos hier: http://www.buchdisko.de
FÄLLT AUS!!! (Wird nachgeholt. Neuer Termin folgt.)

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PRESSE:
“Aber nur dieses eine Mal” von Tobias Premper ist eine lose Sammlung poetischer Notizen und Beobachtungen. Ein wunderbar ruhiges, meditatives, manchmal auch sehr komisches Buch (Steidl).”
Claire Beermann im Zeit Magazin No 21 vom 14.5.2020

Gespräch übers Notizenmachen von Tobias Premper und Martin Lechner in der Jungle World (20.5.2020), hier!

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Presse zu anderen Büchern von Tobias Premper:

„In Tobias Prempers verblüffendem Reich der Lakonie ist alles möglich.“
David Hugendick, ZEIT online

„Entdeckung, möchte man rufen, lesen! Sich freuen! Erstaunt sein!“
Gerrit Bartels, Tagesspiegel, Berlin

„Der Zauber von Prempers Miniaturen besteht darin, dass er nicht nur die Freuden des Alltags umarmt, sondern auch dessen Zumutungen. Er pendelt zwischen Zorn und Hoffnung, Weltekel und Lebenslust.“
David Denk, taz, Berlin

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Klappentext:

Tobias Premper vermengt in seinen Notizbüchern skurrile Beobachtungen und Begegnungen auf der Straße zur Gedankenwelt eines empfindsamen Hauptstädters: Eine Melange von Szenen aus Tag- und Nachtträumen, Zitaten aus Filmen und Büchern, die seinen Helden beschäftigen oder erst noch geschrieben werden müssen. Wie ein Außenstehender betrachtet er seine Umgebung, ist immer wieder verwundert über sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen, und verliert dabei nie den kindlichen Blick für die schönen, absurden, ironischen Details des Alltags, dem er sich jeden Morgen aufs Neue stellt. Über die Jahre und durch die Jahreszeiten hindurch wächst so das Notierte aus Fragmenten zu einer Erzählung voll schroffer Zärtlichkeit.

Premper erweist sich einmal mehr als Meister der kurzen Form, sein Blick für das Absurde hätte einem Camus gefallen. Wer Premper liest, schlägt sich laut vor die Stirn oder muss unwillkürlich lachen oder beides und weiß am Schluss einmal mehr, wie verdreht, weltverloren und liebenswert das Leben in einer Großstadt mitunter sein kann. Aber nur dieses eine Mal ist die Fortsetzung der 2012 bei Steidl erschienen Notizen in Das ist eigentlich alles.

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Auszüge aus den Notizbüchern:

Jetzt ist es dunkel geworden und still. Die Welt beginnt zu mir zu sprechen, und ich lege das Notizbuch beiseite und lausche ihr.

Sie tranken Bier aus derselben Flasche, und nachdem er seinen ersten Schluck genommen hatte, trank sie die Flasche auf ex leer. Dann gingen sie zu ihm und liebten sich.

Froh sein, ohne dass die Leichtfertigkeit Überhand gewinnt und einen hinabstößt in den Abgrund.

Wenn das Leben nur dies sein könnte: ein Automat, in den man zur richtigen Zeit das passende Geldstück wirft und der daraufhin eine Melodie spielt, in die man einstimmen kann.

Eineiige Jungs tanzten über den Gehweg (welch doppelt schönes Leben).

In meinen Augenwinkeln werden Gespenster geboren, die von der Sonne vertrieben werden.

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